Alle Kritiken aus der Reihe Hawkenlye

1Sei geweiht der Hölle (Fortune Like the Moon)
 8Wer ohne Schuld ist (Girl in a Red Tunic)

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Wer ohne Schuld ist (Girl in a Red Tunic)

, Teil 8

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(Hodder & Stoughton 2006, 290 Seiten, 978-0-340-83114-4)

Spannender mittelalterlicher Klosterkrimi.

Der englische Winter 1193 ist kalt, und zudem muss das englische Volk Lösegeld für seinen König aufbringen. Abtissin Helewise tut mit Hilfe ihrer Nonnen und Laienbrüder, was sie kann, um den Not leidenden Menschen in der Umgebung ihrer Abtei zu helfen. Zu ihrer großen Erleichterung ist ihr alter Freund, der Ritter Josse d’Aquin, dabei behilflich. Schließlich bekommt sie Besuch aus ihrer vor-klösterlichen Vergangenheit: Ihr Sohn sucht mit seiner Familie Hilfe in der Abtei, da seien Frau psychisch angeschlagen und sein Sohn stumm und unglücklich ist. Dann wird im Wald vor der Abtei eine Leiche gefunden – aufgehängt an einem Baum. Am nächsten Morgen ist Helewises Sohn samt seiner Familie verschwunden. Meinung

Girl in a Red Tunic ist der achte Roman aus Clares Reihe über die Abtei Hawkenlye und ihre Äbtissin Helewise und hat mich aufs Neue begeistert. Der Roman beginnt (Überraschung!) mit einem Prolog, dessen Bedeutung für die weitere Handlung jedoch lange unklar bleibt.

Es folgt, wie man es von Clare kennt, eine spannende und überzeugend geschriebene Geschichte aus einer südenglischen Abtei im 12. Jahrhundert. Die Handlung wird, und das hat die Autorin gut hinbekommen, immer wieder unterbrochen durch eine zweite Zeitebene, nämlich die Jugend der späteren Äbtissin Helewise.

Im Ganzen ein gelungener Roman.

Historischer Krimi, in dem eine Äbtissin und ein Ritter ermitteln.

Nahe der englischen Abtei Hawkenlye wird Ende des 12. Jahrhunderts eine junge Nonne gefunden – ermordet. Der König hat kurz zuvor eine Amnestie verhängt und gerät durch den Mord in die Kritik. Daher schickt er den Ritter Josse d’Aquin nach Hawkenlye, um den Fall aufzuklären. Während Josse gemeinsam mit der beeindruckenden Äbtissin Helewise die Tat untersucht, wird eine weitere Nonne ermordet, die im dritten Monat schwanger war.

In Sei geweiht der Hölle schafft die Autorin Clare ein interessantes und sympathisches Duo von Hauptpersonen – eine Äbtissin und einen Ritter. Die beiden lernen sich bei ihrer ersten Zusammenarbeit in diesem Roman kennen und schätzen, und begegnen dem Leser in inzwischen neun weiteren Romanen wieder. Der Autorin gelingt hier eine spannende und gut erzählte Geschichte. Interessant fand ich auch den Ort und die Zeit der Handlung (ein Kloster im mittelalterlichen Südengland) sowie die Beschreibung des dortigen Lebens. Leider bleibt etwas unklar, in wieweit diese Schilderungen historisch zutreffend sind. Mir hat Sei geweiht der Hölle sehr gut gefallen, sodass ich mehr von Clare lesen werde – dann allerdings im Original.