Unternehmen Brandenburg (Brandenburg)

(Bastei Lübbe 1999, 702 Seiten, 3-404-14190-3)

Sehr guter, spannender aber leicht zu durchschauender Action-Thriller.

Rudi Hernandez ist ein paraguayer Journalist. Als er zu einem Selbstmord geschickt wird, entdeckt er, dass ein gewisser Tscharkin der Tote ist. Von einem verunglückten Kollegen war Hernandez kurz zuvor auf diesen Aufmerksam geworden. Während Hernandez im Büro von Tscharkin Untersuchungen anstellt, geht er an das klingelnde Telefon und erfährt so von einer Suite, die Tscharkin in einem Hotel für nur zwei Stunden gebucht hat. Der neugierige Journalist leiht sich von einem Bekannten eine Abhörausrüstung und bekommt so einige Fragmente eines Gesprächs mit. Er wird jedoch entdeckt und, nachdem die unbekannten ihn erwischt haben, umgebracht. In Europa interessiert sich zur gleichen Zeit eine internationale Polizeieinheit für die Umtriebe einiger rechtsradikaler Gruppierungen. Dabei stoßen sie auf den regelmäßigen Schmuggel von Südamerika nach Europa. Bald zeigen sich Verbindungen zu dem Fall in Mittelamerika und wenig später befinden sich die Ermittler auf der Spur eines atemberaubenden Plans.

Die Handlung von Unternehmen Brandenburg ist sicherlich nicht sehr originell oder überraschend, – wenn man den Klappentext liest, dann ist eigentlich schon klar, was kommt – aber darum geht es in diesem Thriller auch gar nicht. Wie in einem James Bond Film sind die Handlung schlicht und die Charaktere einfach gehalten, aber Meade überzeugt durch gut geschriebene Action und überraschende Wendungen im Kleinen.

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