The First Billion

(Dell 2003, 579 Seiten, 0-440-29605-6)

Wirtschaftskrimi um ein russisches IT-Unternehmen - gut, aber nicht hervorragend.

In einigen Tagen will Jett Gavallan ein großes russisches IT-Unternehmen an die New Yorker Börse bringen. Da einige Gerüchte einen erfolgreichen Aktienverkauf zu vermiesen drohen, schickt er seinen Freund und engen Mitarbeiter Grafton Byrnes nach Moskau, um diese Gerüchte zu entkräften. Grafton verschwindet jedoch spurlos, und so macht Jett sich auf nach Europa und anschließend nach Russland, um seinen Freund zu suchen.

Nach seinem doch eher enttäuschenden Roman The Runner hat mir Christopher Reichs The First Billion wieder besser gefallen. Der sonstige Aufbau ihst ähnlich wie sein erster Roman, Numbered Account: Reich baut eine solide Spannung auf, lässt die Handlung in der zweiten Hälfte und zum Ende hin dann aber übertrieben hektisch werden. Die recht gute Idee, über den US-Börsengang eines russischen IT-Unternehmens zu schreiben, hätte mit den Erzählungen aus Russland noch etwas besser umgesetzt werden können. Reich mit John Grisham zu vergleichen, wie es die New York Times und der San Francisco Chronicle tun, halte ich für etwas hoch gegriffen.

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