The Courier

(Pocket Star 2003, 354 Seiten, 0-7434-6489-3)

Spannender Roman mit einer äußerst interessanten Hauptfigur.

Simon Leonidovich arbeitet als selbständiger Kurier – von unbezahlbaren Kunstgegenständen bis zu Organen transportiert er alles Mögliche. Der Auftrag, ein Packet mit Dokumenten von einem Labor in Schweden an die US-amerikanische Westküste zu bringen, scheint da ein einfacher Job zu sein, doch Simon kennt die Hintergründe nicht: ein schwedischer Wissenschaftler hat herausgefunden, dass eine Diät-„Wunderpille“ auf Dauer tödliche Leberschäden verursacht. Sollte seine Studie stimmen, ist die Gesundheit von Millionen Menschen in Gefahr, um eine Fusion der Herstellerfirma zu gefährden, genügt bereits ihr bloßes Bekanntwerden. Daher will jemand die Studie um jeden Preis geheimhalten.

Als mein bisher erstes Buch aus der Feder MacLartlys hat mir The Courier sehr gut gefallen. Der Autor hat ein interessantes Thema gewählt und insbesondere die Wahl der Hauptperson, des Kuriers, macht diesen äußerst spannenden Roman besonders leseswert.Man könnte den Anfang und die Schilderung von Simons Arbeit, bevor die eigentliche Handlung in Gang kommt, als etwas langatmig betrachten, aber ich fand gerade diese Abschnitte interessant – da könnte man eventuell nochmal mehr draus machen. Einzig Simons offensichtliche Technik-Verliebtheit wirkt leicht überzeichnet.

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