Historischer Krimi, in dem eine Äbtissin und ein Ritter ermitteln.

Nahe der englischen Abtei Hawkenlye wird Ende des 12. Jahrhunderts eine junge Nonne gefunden – ermordet. Der König hat kurz zuvor eine Amnestie verhängt und gerät durch den Mord in die Kritik. Daher schickt er den Ritter Josse d’Aquin nach Hawkenlye, um den Fall aufzuklären. Während Josse gemeinsam mit der beeindruckenden Äbtissin Helewise die Tat untersucht, wird eine weitere Nonne ermordet, die im dritten Monat schwanger war.

In Sei geweiht der Hölle schafft die Autorin Clare ein interessantes und sympathisches Duo von Hauptpersonen – eine Äbtissin und einen Ritter. Die beiden lernen sich bei ihrer ersten Zusammenarbeit in diesem Roman kennen und schätzen, und begegnen dem Leser in inzwischen neun weiteren Romanen wieder. Der Autorin gelingt hier eine spannende und gut erzählte Geschichte. Interessant fand ich auch den Ort und die Zeit der Handlung (ein Kloster im mittelalterlichen Südengland) sowie die Beschreibung des dortigen Lebens. Leider bleibt etwas unklar, in wieweit diese Schilderungen historisch zutreffend sind. Mir hat Sei geweiht der Hölle sehr gut gefallen, sodass ich mehr von Clare lesen werde – dann allerdings im Original.

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