Quest

(Heyne 2001, 526 Seiten, 3-453-18773-3)

Ein neues Meisterwerk aus der Feder von Deutschlands bestem Science Fiction Autor.

Der schwerkranke Kommandant des Forschungsschiffes MEGATAO Quest schickt sein Schiff, wegen eines geheimen Befehls des Pantap, auf die Suche nach dem Planeten auf dem das menschliche Leben, dass sich überall im Weltraum verbreitet hat, seinen Ursprung genommen hat. Die Besatzung raubt aus dem Pashkanarium, einer gigantischen, alten Bibliothek Informationen über uralte, nichtmenschliche Völker, von denen es sich mehr Informationen über den sagenhaften Planeten erhofft. Eine abenteuerliche Suche beginnt auf der auch Zweifel an der Existenz eines Befehls des Pantap aufkommen.

Quest, der Titel ist Programm. Jede der Hauptpersonen ist auf ihrer persönlichen Suche. Der Kommandant sucht den Planeten des Ursprungs. Der erste Verweser Dawill, ein nicht Adeliger, sucht nach einem Weg, Kommandant zu werden. Bailan, ein junger Novize aus dem Pashkanarium, sucht sein Leben… Die Space-Opera Quest ist aber mehr als eine kosmische Schnitzeljagd. Eschbach beschreibt ein Universum und das so detailliert, wie man es kaum erwartet, denn er beschränkt sich auf die Handlung um die MEGATAO, es gibt keine weiteren Handlungsfäden. Dadurch erreicht er eine hohe Dichte und ermöglicht es dem Leser sich mit den Hauptpersonen sehr stark zu identifizieren. Was mir an Quest besonders gut gefallen hat ist, dass Eschbach ohne Bösewichte auskommt. Er beschreibt lediglich viele verschiedene, miteinander verknüpfte Suchen. Das es dabei nicht immer freundschaftlich zugeht ist klar. Aber immer versteht der Leser die Motivation der Personen und es gibt keinen ausschließlich unsympathischen Charakter. Dass die Handlung stimmig und spannend ist und es schon nach wenigen Seiten schwer ist, das Buch zur Seite zu legen muss ich wohl nicht mehr erwähnen.

Buch bei Amazon kaufen

Kommentar abgeben