Eine dringende Leseempfehlung für das Buch für die, die gerade an dieser Stelle im !z-Armageddon-Zyklus-z! angekommen sind und eine Empfehlung für die ganze Reihe für alle Anderen.

Da ich nach dem Follett vor zwei Wochen immer noch Lust auf dicke Bücher hatte, hab ich mir dann gleich mal Teil fünf von Hamiltons Armageddon-Zyklus vorgenommen. In Die Besessenen setzt Hamilton wie immer die Geschichte um die Invasion der toten Seelen fort. So startet eine gewaltige Befreiungsaktion auf dem Planeten Mortonridge und die von Norfolk geflohene Louise Kavanagh verfolgt die Spur von Quinn Dexter bis in das heimische Sonnensystem. Wem all die Namen und Orte nichts sagen und wer sich auch nur im geringsten für großangelegte Space-Operas interessiert, der sollte schauen, ob er nicht eine Woche freibekommt, sich im Buchladen seines Vertrauens die sieben Bände des Armageddon-Zyklus bestellen und dann nur noch lesen, lesen, lesen.

Erster Satz: “Jay Hilton schlief tief und fest, als unvermittelt jede einzelne elektrophosphoreszierende Zelle in der pädiatrischen Abteilung in maximaler Intensität aufleuchtete.”

Die Besessenen ist also ein weiterer typischer Roman der Serie und ein würdiger noch dazu. Wir treffen die altbekannten und fein ausgearbeiteten Charaktere, die komplexen politischen Verwicklungen zwischen den unterschiedlichen Menschenfraktionen und die Bedrohung durch die Seelen der Toten. Diesmal nimmt uns Hamilton aber auch mit auf die Erde und gibt uns einen guten Einblick auf unseren durch Naturgewalten fast unbewohnbaren Planeten, dessen Einwohner nur in hochtechnisierten Arkologien überleben können und auch über die neuralen Nanoniken gibt es einiges zu erfahren.

Eine dringende Leseempfehlung für das Buch für die, die gerade an dieser Stelle im Armageddon-Zyklus angekommen sind und eine Empfehlung für die ganze Reihe für alle Anderen.

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