Lautlos

(Goldmann 2006, 699 Seiten, 3-442-45922-2)

Packender Thriller über einen G8-Gipfel in Köln.

In Köln findet 1999 nach dem Ende des Kosovo-Krieges der G8-Wirtschaftsgipfel statt. Während Regierungschefs aus aller Welt einfliegen, besucht der irische Physiker O’Connor Köln zu einer Lesereise. Am Flughafen glaubt er, einen alten Bekannten und IRA-Aktivisten zu erkennen, der allerdings unter anderem Namen am Köln-Bonner Flughafen arbeitet. Unterstützt von seiner Betreuerin seines deutschen Verlages geht O’Connor dem nach – und behält Recht: der Mann, der kurz darauf ermordet aufgefunden wird, war tatsächlich sein Bekannter. Während der Physiker weiter Detektiv spielt, bereitet eine Gruppe von Profi-Terroristen einen Anschlag auf den US-Präsidenten vor. Meinung

[t]Lautlos[t] hat mir sehr gut gefallen. Schätzing hat hier mit guten Einfällen eine spannende und überzeugende Geschichte geschrieben, die nicht sehr weit an den Haaren herbeigezogen wirkt. Dem Autor gelingt ein überaus spannender Schreibstil, der auch den Eindruck macht, Schätzing habe Spaß daran, über seine Heimat Köln zu schreiben. Einzig die Hauptfigur scheint überzeichnet – es ist schon etwas klischeehaft, dass der irische Physiker sofort als Säufer daherkommt. Insgesamt hat mir Lautlos ein wenig besser gefallen als Schätzings größter Erfolg bisher, der Schwarm.

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