Keine Angst

(Goldmann 2007, 303 Seiten, 978-3-442-45923-0)

13 überaus spannende Kurzgeschichten eines Kölner Erfolgsautors.

Schlemmer erfährt von seinem Todkranken Freund Koch, dass dieser zehn Millionen in seiner Wohnung aufwendig versteckt hat, aber nicht, wie und wo genau.

Tierhändler Flint gelingt es, bei einem nächtlichen Überfall dem Räuber sein Lieblingstier aufzuschwatzen.

Gretchen Baselitz, Patientin in einem Krankenhaus, versucht dessen Direktor von einer Mordserie in seinem Haus zu überzeugen.

Keine Angst ist eine Sammlung von 13 Kurzgeschichten von Frank Schätzing, den man spätestens seit der Schwarm als hervorragenden Thrillerautor und Erzähler kennt.

Auch in keine Angst findet sich dieses Können wieder. Schätzing hat hier einige sehr spannende Kurzgeschichten lebhaft und pointiert geschrieben, ohne dass ihm die Ideen ausgegangen wären. Einige der Geschichten spielen in Köln, und wie auch in Mordshunger sieht man, mit welcher Begeisterung der Autor über seine Heimat schreibt.

Einziger Haken: Die für meinen Geschmack besten Stücke finden sich am Anfang des Buches, sodass ich empfehlen würde, das Buch in umgekehrter Reihenfolge zu lesen.

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