Intime Einblicke in die Seele zweier Menschen und ihr Verhältnis zueinander.

Was passiert, wenn ein Psychotherapeut und eine Patientin nach jeder Sitzung ihre Eindrücke festhalten, über die Sitzung reflektieren und diese Aufzeichnungen alle sechs Monate austauschen? Einem solchen ungewöhnlichen Experiment kann man in Jeden Tag ein bisschen Näher des amerikanischen Therapeuten und Autors Irvin D. Yalom beiwohnen. In dem Buch veröffentlichen er und seine Patientin in nur leicht abgewandelter Form tatsächliche Berichte, die sie beide im Verlaufe einer Therapie verfasst haben. Für mich war das das dritte Buch von Yalom und schon wieder hat er es geschafft, mich zu fesseln. Das Buch bietet einen Einblick in die Gedanken und Gefühle zweier Menschen und zeichnet die Dynamik, die sich zwischen ihnen im Verlaufe einer intensiven Psychotherapie entwickelt, detailliert nach. Dabei wird deutlich, wie unterschiedlich beide Seiten die Sitzungen interpretieren und wie sich ihre Wahrnehmung unterscheidet. Außerdem regt das Lesen dieser Berichte dazu an, ein wenig über die eigenen Ängste und das eigene Selbstbewusstsein nachzudenken.

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