Illuminati (Angels & Demons)

, Teil 1

(Pocket Books 2001, 569 Seiten, 0-671-02736-0)

Super geschrieben - ohne Zweifel volle Punktzahl.

Der Atomphysiker Leonardo Vetra wird in seiner Wohnung in der Nähe des schweizerischen CERN ermordet aufgefunden. Da er ein Brandmal auf der Brust trägt, das zu einem jahrhundertealten Geheimbund, den „Illuminati“ gehört, ruft der Direktor des CERN den Symbologen Robert Langdon aus Harvard zur Hilfe. Leonardo hatte mit seiner Tochter Vittoria an der Gewinnung von Antimaterie gearbeitet, und die beiden waren dabei auch erfolgreich, nur ist ein Kanister mit einem viertel Gramm Antimaterie gestohlen worden – freigesetzt hätte diese eine Sprengkraft von 5 Kilotonnen TNT. Im Vatikan, wo gerade ein Konklave zur Wahl eines neuen Papstes bevorsteht, ist der Kanister gefunden worden – allerdings nur auf dem Bild einer drahtlosen Überwachungskamera, und die schweizer Garde weiß nicht, von wo im Vatikan die Kamera sendet. Vittoria und Robert machen sich sofort auf nach Rom, um die Katastrophe zu verhindern, die bevorsteht, wenn die Batterien der Magnetfalle des Kanisters in weniger als sechs Stunden leer sind.

Robert Langdon werden viele schon aus The DaVinci Code kennen – es ist natürlich umgekehrt: Der Autor lässt Langdon später im DaVinci Code wieder auftreten. Eigentlich überrascht es mich etwas, dass Brown erst mit jenem späteren Roman richtig bekannt wurde (ich hatte vorher auch noch nichts von ihm gelesen) – Angels & Demons ist genauso klasse geschrieben. Im Wesentlichen unterscheidet dieser Roman sich von Browns sonstigen Werken ohnehin kaum: aufgebaut auf einer recht wilden Verschwörungstheorie, voll, aber nicht abschreckend voll, von aktueller Wissenschaft, die Handlung zur weiteren Verstärkung der Spannung in einen einzigen Tag gepackt. Der Leser ist allerdings auch sehr versucht, das Buch nicht wesentlich länger aus der Hand zu legen. Zu Dan Brown bleibt eigentlich nur zu sagen: Weiter so!

Buch bei Amazon kaufen

Kommentar abgeben