Flügel (Wings)

, Teil 3

(Heyne 1993, 17 Seiten)

Ein schöner kleiner Roman den Pratchett hier abliefert. Nicht so groß wie die Scheibenwelt, aber ähnlich unterhaltsam.

Mit Flügel liegt ein Roman von Terry Pratchett vor, der nicht auf der Schiebenwelt spielt, sondern den Abschluß der Nomen-Trilogie bildet. (Die ersten beiden Teile habe ich noch nicht gelesen) In diese Trilogie beschreibt Pratchett die Geschichte der 10 cm großen Nomen, die in einem Kaufhaus lebten, und als Talisman das „Ding“besaßen. Als das Kaufhaus abgerissen werden sollte flohen sie mit einem gestohlenen Lastwagen in einen Steinbruch, wo sie von dem Ding erfuhren, daß ein Raumschiff sie abholen und nach Hause bringen soll. Dazu müsse aber das Ding an Bord eines Space-Shuttles gebra cht werden, um das Schiff zu rufen. In diesem Roman beschreibt Pratchett nun den Weg von 3 Nomen und dem Ding, wie sie nach Florida reisen und die Space-Shuttle suchen. Dabei treffen sie andere Nomen Stämme und lernen viel über die Welt der Menschen.

Einen Roman aus der Perspektive von 10cm großen Wesen zu lesen ist eine interessante Erfahrung, denn die Erkenntnisse die für diese Wesen so erstaunlich sind sind für uns Bestandteile des Alltags. Die Charaktere sind durchweg glaubwürdig geschildert. Dabei ist jeder der Protagonisten ein komischer Kauz und hat so seine Marotten, zusammen bilden sie aber ein unschlagbares Team.

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