Sammlung amüsanter abschreckender Beispiele der Formulierungskunst.

Ein Mann schreibt verzweifelt an seinen Pfarrer, dass er durch komplizierte Familienverhältnisse sein eigener Großvater geworden ist – „teile Ihnen hiermit mit, daß ich mich … entschlossen habe, der Einkommensteuer nicht beizutreten“ – „Rechnung finden Sie beigefalten. Der Einfachheit halber erlauben wir uns, den Betrag gleichzeitig einzuklagen“ – „Meine Tochter kann am Montag nicht zur Schule kommen, das Schwein wird geschlachtet“ – handschriftlicher Steuerbescheid: „werden Ihnen vorgeschrieben an Einkommensteuer DM 00,–. Diesen Betrag haben Sie binnen 14 Tagen abzuführen“ – Telegramm: „Leopold leicht erkrankt. Beerdigung Donnerstag“.

Es fängt damit an, daß am Ende der Punkt fehlt ist eine sehr amüsante Sammlung diversester Stilblüten aus privaten und amtlichen Schreiben, Telegrammen, Notizen und Zeitungsanzeigen. Abgesehen von den schiefgegangenen Formulierungen sind schon die Briefe an verschiedene Ämter („An das turmhohe Gericht“) aus der Anfangszeit des 20. Jahrhunderts sehr lesenswert.

Dieses Buch sei jedem empfohlen, der schon immer einmal wissen wollte, wie man seine Anliegen besser nicht zu Papier bringt.

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