Drachenzwielicht ist spannende Fantasy mit wenig Tiefgang und ein paar Ungereimtheiten.

Fünf Jahre nachdem die sechs Freunde Tanis, Sturm Feuerklinge, Raistlin, Caramon, Flint und Tolpan Barfuß einen Eid geschworen hatten, mehr über die alten Götter herauszufinden, treffen sie sich in dem Wirtshaus „Zur letzten Bleibe“wieder. Dort begegnen sie Goldmond und Flußwind, die von den barbarischen Völkern aus dem Norden kommen. Goldmond trägt einen Stab bei sich, hinter dem einige Leute her sind. Eine abenteuerliche Flucht beginnt, die sie nach Xak Tsaroth, eine Stadt, die von einem unglaublichen Wesen beherrscht wird, führt.

Drachenzwielicht ist der erste Teil der mittlerweile mehr als 35 Bände umfassenden Serie um die Drachenlanze von Margaret Weis und Tracy Hickman. Im Prinzip ist der Roman kaum mehr als ein beschriebenes Rollenspiel. Das Innenleben der Figuren und ihre Vorgeschichte werden nur schemenhaft gezeichnet. Die Autorinnen beschränken sich auf eine plastische Schilderung der Ereignisse. Diese sind jedoch in eine interessante und spannende Handlung eingebettet, und es macht Spaß, das Buch zu lesen. Einige Schwächen weist das Buch jedoch in Bezug auf die Logik von Entfernungen und Reisezeiten auf. So gehen Reisen in dieser Welt doch seltsam schnell vonstatten, und die Karte zu Beginn des Buches entspricht nicht den Gegebenheiten, die im Laufe des Romans geschildert werden.

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Bisher ein Kommentar zu Drachenzwielicht

  1. Bernie sagt:

    Tracy ist nicht nur ein Frauenname… das als Hinweis 🙂

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