Diabolus (Digital Fortress)

(St. Martins 2004, 429 Seiten, 0-312-99542-3)

Super spannender und intelligenter High-Tech Thriller.

Die amerikanische NSA hat den ultimativen Schritt getan, um die gesamte weltweite Kommunikation zu überwachen: In ihren Räumlichkeiten steht hochgeheim, der leistungsfähigste Computer der Welt, der jeden Code innerhalb weniger Minuten brechen kann – auch und gerade die modernen Public-Key Codes (z.B. RSA). Eines Tages trifft jedoch eine Datei im Computer ein, die diesen für mehr als 15 Stunden beschäftigt und immer noch nicht entschlüsselt ist. Alle halten diese Datei für einen Virus, der irgendwie um die Filter herum gekommen ist, doch der Direktor der Abteilung ist sich sicher, die Datei enthielte das Verfahren nach dem sie verschlüsselt wurde. Ein Japaner und ehemaliger Mitarbeiter behauptet nämlich genau dies und bietet dieses Verfahren im Rahmen einer Auktion zum Kauf an. Doch der Kryptologin Susan Fletcher kommen Zweifel daran und schon bald findet sie sich in einem Strudel aus unübersichtlichen Ereignissen und gerät in ein Katz- und Maus-Spiel mit ständig wechselnden Rollen.

Zwar eigentlich ganz anders als Dan Browns Besteller The DaVici Codeund Illuminati aber doch eben wieder typisch Dan Brown: ein sehr gut recherchierter und intelligent beschriebener wissenschaftlicher oder mystischer Hintergrund, ein absoluter Spitzenwissenschaftler auf diesem Gebiet und dunkle Verschwörungen und Geheimnisse. In Digital Fortress schafft es Brown aber wieder absolut vorzüglich, diese Zutaten zu einem mega spannenden und intelligenten, diesmal High-Tech-, Thriller zu verschmelzen.

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Bisher ein Kommentar zu Digital Fortress

  1. Sehr interessant, wie die Meinungen hier auseinandergehen gehen. Mich hat das Buch von Brown „verlassen“ als er sich in zu vielen technischen Fehlern verstrickte (die er aber für die Logik seiner Handlung braucht). Er macht den Fehler viel zu arg ins Detail der Verschlüsselungstechnik einzusteigen und dann bei 95% einen Fehler zu machen, den sein Buch aber braucht, sonst bleibt vom eigentlichen Plot nicht mehr viel übrig. Ich habs dann beiseite gelegt…

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