A Dangerous Fortune

(Bastei-Lübbe 1994, 636 Seiten, 3-404-12501-0)

Die Pfeiler der Macht ist ein sehr gutes episches Werk, in dem Ken Follett sein ganzes erzählerisches Talent auslebt.

Das Buch beschreibt die Geschichte des angesehenen englischen Bankhauses Pilaster von 1873 bis 1890. Dabei beschreibt es ein Netz von Intrigen, Vetternwirtschaft und gesellschaftlichem Ansehen. Augusta, die rücksichtslose Ehefrau von Joseph Pilaster zieht hinter den Kulissen die Fäden in der Bank. Sie verfolgt skrupellos ihre Ziele und macht dabei vor nichts und niemandem halt. Allerdings gelingt es Micky Miranda, dem einzigen Freund ihres Sohnes Edward, sie für sich einzunehmen und für seine Zwecke zu benutzen. Er versucht nämlich zusammen mit seinem Vater eine Revolution in Cordoba, einem südamerikanischen Staat anzuzetteln. Das für diese nötige Geld kann er der Bank mit Hilfe von Edward, der durch Augustas Hilfe Seniorparter der Bank geworden war, abnehmen. Doch schon bald wird Edward als Seniorpartner abgesetzt und Hugh, der lange Zeit das schwarze Schaf der Familie war, wird zu seinem Nachfolger ernannt. Er erkennt, dass die Cordoba Anleihen sehr riskant sind, und kurz darauf kommt es dann auch zum Crash. Doch nicht nur die Geschichte der Bank wird in dem Buch beschrieben, sondern auch auf das übrige Leben und Denken der Hauptpersonen Hugh Pilaster, Edward Pilaster, Augusta Pilaster und Micky Miranda wird in großem Maße eingegangen. Der Autor beschreibt auch die Liebesgeschichten von Hugh und Edward und beschreibt dabei auch den Einfluß der Gesellschaft auf die Partnerwahl, bzw. ihre Reaktion auf die „Falsche“.

Ken Follett gelingt es eine Atmosphäre zu schaffen, die den Leser von der ersten Minute gefesselt hält. Es gelingt ihm dem Leser einen wirklichen Eindruck von den Personen gewinnen zu lassen. Die Rollen, die Personen in dem Buch übernehmen werden zwar ziemlich früh klar, jedoch wirkt das Buch niemals langweilig oder einfallslos.

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