Äußerst spannender geschichtlicher Roman über eine Londoner Bankiers-Familie.

1866 passiert unweit des exklusiven Winfield-Internats ein Unfall – eigentlich besteht ein Ausgangsverbot für die Schüler, einige gehen jedoch trotzdem in einem nahegelegenen Steinbruch schwimmen, und ein nicht ernst gemeinter Streich unter den Jungen endet für einen von ihnen schließlich tödlich. Jahre später treffen die damals beteiligten in der Londoner feinen Gesellschaft wieder aufeinander, zwei unter ihnen als Mitglieder der Pilaster-Familie, der eine erfolgreiche Geschäftsbank in London gehört. In der Bank gibt es erbitterte Streitereien um die Geschäftsführung, und das nicht zuletzt, da die Mutter/Tante zweier der Beteiligten im Hintergrund ständig Intrigen anzettelt, um ihren Sohn zu bevorteilen.

Ähnlich wie in The Great Train Robbery zeichnet Follett hier ein ausgesprochen lebhaftes Bild des England im 19. Jahrhundert. Dazu eine recht bunte Mischung der beteiligten Personen, eine hervorragend zusammengesetzte, spannende Geschichte, die den Leser bis zum Ende festhält – kurz gesagt, Folletts übliche Zutaten für einen hervorragenden Roman.

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