Schöner historischer Roman.

Im 14. Jahrhundert wird die Heimat von Bernat und seinem kleinen Sohn Arnaud von einem brutalen Lehnsherrn beherrscht. Bernat flüchtet eines Tages mit Arnaud nach Barcolona, wo sie bei Verwandten Unterschlupf finden, um nach einem Jahr freie Bürger der Stadt werden zu können.

Arnaud wächst in Barcelona auf, beginnt als Lastenträger zu arbeiten und hilft auch beim Bau einer Kathedrale mit.  Langsam steigt Arnaud in den nächsten Jahren zu einem der angesehensten Bürger der Stadt auf, während die Pest den Menschen das Leben schwer macht.

Eine Hauptperson, deren Leben eng mit dem Bau einer Kathedrale verknüpft ist – wer da an Ken Folletts Die Säulen der Erde denkt,liegt gar nicht so falsch. Die Parallelen zwischen den beiden Romanen sind nicht zu übersehen, auch wenn der Ort ein anderer ist.

Insgesamt hat mir Die Kathedrale des Meeres als das erste Werk von Falcones gut gefallen und macht Lust auf mehr. Auch wenn es an der deutschen Übersetzung nichts auszusetzen gibt, ist es doch schade, mangels  Sprachkenntnissen das Original nicht lesen zu können.

Falcones hat hier mit viel historischem Hintergrundwissen einen schönen historischen Roman geschrieben. Die Hauptfigur Arnaud ist überzeigend dargestellt, das Auf und Ab in dessen Leben hat der Autor in eine durchgehend spannende Handlung verpackt. Im offensichtlichen Vergleich zu Die Säulen der Erde muss ich dann aber doch sagen, dass mir der (ältere) Roman Folletts dann doch ein Stück besser gefallen hat.

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