Die Jagd nach der Wahrheit

(dtv 2000, 231 Seiten, 3-423-62032-3)

Interessanter Überblick über die geschichtliche Entwicklung der Wissenschaft.

In Die Jagd nach der Wahrheit schreibt Eirik Neweth über die Geschichte der Forschung und Wissenschaft. Er beschreibt die Motivation für den menschlichen Forscherdrang seit der Antike, die Entdeckungen großer Denker und Forscher und betrachtet all das sowohl aus der damaligen Perspektive, um die Motivation für die richtigen Fragen zu zeigen, als auch aus heutiger Sicht.

Ich fand Die Jagd nach der Wahrheit inhaltlich sehr interessant und sicherlich auch für nicht-Naturwissenschaftler gut nachvollziehbar geschrieben. Das bringt natürlich einige Vereinfachungen mit sich, die der Astrophysiker Neweth aber gut meistert. Nur ein paar Schnitzer leistet er (oder der Übersetzer?) sich – eine falsche Zahl bei der Relativitätstheorie, beim Atommodell und an einer Stelle ist vom „HIV-Virus“ die Rede.

Obwohl eigentlich ein Sachbuch, ist Die Jagd nach der Wahrheit doch spannend geschrieben und bietet sehr schöne Einblicke in die Philosophie der Wissenschaft.

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