Schwacher schwedischer Krimi.

Kommissar Kurt Wallander von der Kriminalpolizei im schwedischen Ystad hat einen rätselhaften Fall aufzuklären: Ein Mann wurde mit einer Art Raubtierfalle ermordet. Ein Blumenhändler will eine teure Afrikareise machen, verschwindet aber vor dem Abflug.  Kurz darauf stirbt Wallanders Vater, mit dem er gerade noch eine schöne Reise nach Rom unternommen hatte. Die Ermittlungen Wallanders und seiner Kollegen führen zu keinem Ergebnis, bis eine weitere Leiche gefunden wird.

Die fünfte Frau beginnt mit einem Prolog, in dem vier christliche Nonnen und eine fünfte Frau ermordet werden, allerdings ohne dass der Autor dies bald mit der eigentlichen Handlung verknüpft. Stattdessen entwickelt sich eine, trotz diverser Leichen auf den ersten 300 Seiten, eher zähe Handlung um eine nicht sonderlich überzeugende Hauptperson. Auch um Spannung ist der Autor stets bemüht, leider aber ohne großen Erfolg.

Dies ist zudem nicht der erste Wallander-Roman, bei dem der Übersetzer den Leser für beschränkt hält – warum sonst sollte er ein „nicht den deutschen Gepflogenheiten entsprechend“es Du durch Sie ersetzen, „auch wenn damit ein Stück schwedischer Authentizität […] verlorengeht“? Dagegen ist es für mich der erste Roman, dessen Übersetzung von der EU gefördert wurde – wozu ich mir meinen Teil denke.

Buch bei Amazon kaufen

Kommentar abgeben