Die ewige Straße (Eternity Road)

(Bastei Lübbe 1998, 444 Seiten, 3-404-24245-9)

Dieses Buch ist klasse!

Die Menschheit ist durch eine große Seuche nahezu ausgestorben und es gibt nur noch vereinzelte menschliche Siedlungen, die auf einem alten technischen Standart sind. Als Fortbewegungsmittel dienen Pferde und die größten Schätze sind die Bücher, die noch von den „Straßenbauern“erhalten geblieben sind. Die „Straßenbauer“sind die Menschen, die vor unbekannter Zeit die riesigen Wege und Gebäude gebaut haben, die für die heutigen Menschen ein großes Rätsel darstellen. In dieser Zeit gibt es die Legende von „Haven“, einer Stadt in der alle Aufzeichnungen der „Straßenbauer“gelagert sein sollen. Nachdem von einer Expedition dorthin nur ein Teilnehmer zurückgekehrt ist, will Chaka etliche Jahre später diese erste Expedition rekonstruieren. Mit ihr geht eine Gruppe bunt zusammengewürfelter Helden. Als Hilfe nutzen sie die Aufzeichnungen der ersten Expedition und die Wegmarkierungen ihrer Vorgänger. Dieses ist der Anfang einer Abenteuerlichen Reise durch das postapokalyptische Amerika.

Die ewige Straße ist mal wieder ein super Vertreter der anspruchsvollen Science-Fiction. Publishers Weekly vergleicht McDevitt mit Isaac Asimov. Da ich leider noch nicht viel von Asimov gelesen habe, kann ich zu diesem Vergleich nichts sagen, aber was ich sagen kann, ist, dass McDevitt es versteht, den Leser zu fesseln. Er baut ein hoch interessants Szenario auf und schafft es, seine Charaktere zu beleben. Das einzige Problem für mich bei diesem Buch war, dass ich das Lesen für zwei Wochen unterbrechen musste und deshalb nicht mehr alles genau im Kopf habe. Aber eins weiß ich noch genau: Dieses Buch ist klasse!

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