Dem Autor gelingt es in diesem Roman viele verschiedene Ebenen zu einer stimmigen Handlung zusammen zu fügen. Obwohl das Buch viele Längen aufweist, fesselt es an manchen Stellen, nicht zuletzt wegen der detaillierten Beschreibungen der technischen und biologischen Vorgänge.

Der Roman von Pierre Ouelette behandelt zwei der meist diskutierten Themen in der modernen Wissenschaft: Die künstliche Intelligenz und die Gen-Manipulation. Was anfänglich wie ein Politthriller um Betrug und Bestechung aussieht, entwickelt sich zu einer spannenden Zukunftsvision: Die Entwicklung von alleszerstörenden biologischen Kampfstoffen in einem darnieder liegenden Amerika. Eine Computerfirma mit einem Computer, der sich selbst erneuert, Nachfolgegenerationen schafft und in dessen Inneren sich unbemerkt etwas unglaubliches abspielt: Die Errichtung eines Biocompilers, der es über eine Parameter-Eingabe ermöglicht Wesen nach Maß zu erschaffen. Um dies zu erreichen bedient sich der Computer, der von dem mysteriösen Architekten erschaffen wurde, eines riesigen neuronalen Netzes, dieses entwickelt jedoch schnell menschliche Züge. Gleichzeitig entwickelt sich eine andere Lebensform, die über den Biocompiler nach außen gelangen kann, und die Menschen bedroht. Es liegt nun an Michael Riley einem genialen Informatiker, diese Lebensform zu zerstören.

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