Ich kann nur empfehlen, Die Brandmauer spätestens nach Lektüre des Klappentextes und dieses Vorwortes wieder aus der Hand zu legen. Gut, dass dieser Roman das vorerst letzte Buch von Mankell über Kommissar Wallander sein soll.

Kommissar Kurt Wallander versteht die Welt nicht mehr – zwei junge Mädchen haben brutal einen Taxifahrer überfallen und zeigen beim Verhöhr keinerlei Reue. Daraufhin wird vor einem Bankautomaten eine Leiche gefunden. Dieselbe Leiche wird an derselben Stelle erneut gefunden, nachdem sie zwischenzeitlich aus der Pathologie gestohlen worden war. Nach einem großflächigen Stromausfall wird in einer Transformatorstation eine verkohlte Leiche gefunden – die ältere der beiden Taximörderinnen.

So mysteriös, wie die Handlung beginnt, so widersinnig ist der gesamte Roman. Dass es hier auch um Computerkriminalität geht (der Titel soll nämlich der eingedeutschte Begriff für „firewall“ sein – da muss man erstmal drauf kommen!), wird erst recht spät klar. So, wie Mankell allerdings darüber schreibt, scheint er von der Materie reichlich wenig Ahnung zu haben. Auch die Spannung in der Brandmauer besteht fast nur darin, was als nächstes noch abwegiges passieren könnte.

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