Alles in allem ist "Die achte Fanfare"sicherlich kein schlechter Katastrophen-Thriller, wenn er auch an gehobenen Ansprüchen scheitert.

Die Handlung beginnt mit dem Mord an einem amerikanischen Multimillionär, der selbst durch beste Sicherheitsmaßnahmen nicht verhindert werden konnte. Dieser Mord wirft einige Rätsel auf, die Jared Kimberlain, Deckname „“Fährmann““, ein ehemaliger Caretaker lösen soll. Die Caretaker waren eine Gruppe, der Regierung unterstellt, die gegen Schwerkriminalität vorgehen sollte. Sie wurde allerdings so unterwandert, dass sie aufgelöst werden musste. Schnell zeigt sich aber, dass mehr hinter diesem Mord steckt, als sich die meisten Menschen vorstellen können. Er bildet nämlich den Anfang zu einem Komplott, das die gesamte Erde zerstören wird.

Der Autor baut viele verschiedene Handlungsebenen auf, die auf den ersten Blick zusammenhangslos erscheinen. Jedoch erschließen sich dem Leser die Verbindungen recht schnell. Allerdings wird gegen Ende des Buches durch zu häufiges Wechseln der Handlungsebene beim Leser eine gewisse Verwirrung erzeugt, was jedoch der fulminante Showdown auf drei Schauplätzen mehr als ausgleicht. Die Spannung wird hauptsächlich durch typische „schafft er’s oder schafft er’s nicht?“-Situationen erzeugt. Und man merkt dem Roman an vielen Stellen an, dass er einer schnellproduzierten Serie entspringt, da die Handlung selten differenziert dargestellt wird und die Beschreibungen zum großen Teil rein objektive Darstellungen der Ereignisse sind.

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