Für Fans historischer Romane eine Pflichtlektüre und auch für Andere durchaus empfehlenswert.

Ramses ist der zweitgeborene Sohn des Ägyptischen Pharaos Sethos. Da Sethos bereits recht alt ist, bereitet sich sein erster Sohn Cenar auf die Übernahme der Amtgeschäfte vor. Weil Sethos aber beginnt, sich seines Sohnes Ramses besonders anzunehmen, keimt in Chenar der Verdacht, Ramses werde zum Nachfolger erzogen. Er setzt nun alles daran, Ramses auszustechen und schreckt selbst vor Mord nicht zurück.

Mehr will ich hier über die Handlung gar nicht schreiben, da sie viele mehr oder weniger überraschende Wendungen aufweist. Jacq gelingt es wunderbar, die Atmoshäre im alten Ägypten einzufangen und den Leser in eine andere Zeit und Welt zu entführen. Er fängt sowohl die staubtrockene Wüste als auch das lebendige Leben am Hofe ein und transportiert beides in das heimische Wohnzimmer. Man fühlt sich geradewegs in die Personen hineinversetzt und versteht ihre Handlungweisen. Das einzige Problem, dass ich bei dem Buch hatte, war, dass ich nie genau wusste, was nun eine historische Tatsache ist und was der Autor zum Zwecke der Story erfunden oder zumindest erdacht hat. Ob Der Sohn des Lichts eine realistische Biographie oder eine gute, spannende und interessante Geschichte ist, weiß ich also nicht zu sagen. Ich weiß aber, dass ich die nächsten Teile auch noch lesen werde.

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Bisher ein Kommentar zu Der Sohn des Lichts

  1. […] Ägyptologen Christian Jacq hatte ich mir schon vor einer halben Ewigkeit zu Gemüte geführt und war damals anscheinend recht begeistert. Da ich damals nicht über Band eins des Ramses-Zyklus hinaus gekommen bin, habe ich mir das Buch […]

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