Der faule Henker (The Vanished Man)

, Teil 5

(Pocket Books 2004, 528 Seiten, 978-0-340-73404-9)

Spannende Geschichte mit einem sehr interessanten Hauptpersonen-Duo.

Ein Mann begeht in einer Musikschule einen Mord und verbarrikadiert sich auf der Flucht vor der Polizei in einem Raum ohne Fluchtmöglichkeit. Als die zwei Polizistinnen den Raum stürmen, ist der Täter verschwunden. Der Kriminaltechniker Lincoln Rhyme übernimmt mit seiner Assistentin Amelia Sachs den Fall, und die beiden müssen nach weiteren Morden schnell erkennen, dass sie es mit einem Illusionisten zu tun haben. Sie suchen die Hilfe einer Zauberschülerin, um den Mörder bei seiner makaberen Vorstellung aufzuhalten.

The Vanished Man hat mir sehr gut gefallen. Die beiden Hauptpersonen bilden ein sehr interessantes Duo: Lincoln Rhyme, ein genialer Kriminaltechniker, der seit einem Unfall im Rollstuhl sitzt und seine junge Assistentin Amelia Sachs. Die beiden treten in einer Reihe von Deavers Romanen auf, von denen The Vanished Man mein erster und sicherlich nicht letzter war. Der Autor erzählt hier eine äußerst spannende und einfallsreiche Geschichte, die besonders durch die interessanten Hintergründe aus der Zauberei und Illusionskunst lesenswert wird. Gut gelungen fand ich auch die Perspektivwechsel und zwischenzeitlichen Erzählungen aus Sicht des Täters, in denen der Leser etwas mehr erfährt als die Hauptpersonen wissen – aber auch nicht zu viel mehr.

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