Amüsant geschriebener SF-Krimi.

Dirk Gently, Detektiv mit einer ewig kündigenden Sekretärin, arbeitet mit unkonventionellen Methoden: er setzt auf Quantenphysik, kalte Pizza und ganzheitliche Erkenntnis, zu der auch schonmal eine Südseereise auf Spesen dazugehört. Als sein Freund Richard McDuff, Computerprogrammierer, Hauptverdächtiger in einem Mordfall wird, macht Dirk sich an die Arbeit, diesen Fall zu ösen und ist mit merkwürdigen Fragen konfrontiert: Was macht ein Pferd im Badezimmer? Und wieso passte ein Sofa in einen Flur hinein, lässt sich aber nicht mehr hinausbewegen?

Auf den ersten Blick klingt das etwas, sagen wir, abstrus. Aber gerade das ist es, was Romane von Douglas Adams ausmacht: viele witzige Ideen verknüft mit einem trocken-amüsanten Schreibstil. Eigentlich genau so, wie man es auch schon aus Per Anhalter durch die Galaxis kennt. Nun fragt sich nur, wieso der Titel? Besonders gelungen finde ich ihn nicht, auch wenn ein elektrischer Mönch zwischendurch immer wieder vorkommt und eigentlich auch eine praktische Erfindung ist: „Elektrische Mönche glaubten für einen gewisse Dinge und ersparten einem damit, was allmählich zu einer immer beschwerlicheren Aufgabe wurde, nämlich alle Dinge zu glauben, die zu glauben die Welt von einem erwartete.“

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