Das Kartengeheimnis (Kabalmysteriet)

(dtv 1995, 339 Seiten, 3-423-62077-3)

Eine faszinierende dreifache Reise: nach Griechenland, durch die Philosophie und auf eine magische Insel.

Hans-Thomas ist mit seinem Vater unterwegs nach Griechenland, um dort seine Mutter wiederzufinden. Während der Fahrt und vielen Pausen diskutieren die beiden viele philosophische Fragen und planen ihre Route auch so, dass sie unterwegs interessante Orte besichtigen können. Bei einem Zwischenstopp in einem Schweizer Dorf (namens Dorf) bekommt Hans-Thomas vom Dorfbäcker ein Brötchen mit einem eingebackenen Buch im Mini-Format, das er während der weiteren Reise liest. Es handelt von einer weiteren Reise: die eines früheren Bäckers aus Dorf zu einer magischen Insel.

Wer Sofies Welt kennt, dem wird es schon bekannt vorkommen, dass der Autor einen philosophisch tiefgehenden Roman in eine Rahmenhandlung verpackt, und das hier auf die einfachst denkbare Weise: indem er der Hauptperson ein Buch zuspielt. Nicht, dass die beiden verschachtelten Geschichten nicht schon spannend genug wären, so wird es noch einmal lesenswerter. Ohne zuviel vorwegnehmen zu wollen, fand ich es zudem faszinierend, was Gaarder alles aus einem Kartenspiel gemacht hat.

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