Aurora (Archangel)

(Heyne 1998, 467 Seiten, 3-453-16078-9)

Recht anständiger Spionageroman.

Der britische Historiker Fluke Kelso ist zu einem Besuch in Moskau. Nach einer Flasche Whiskey behauptet ein ehemaliger Geheimdienstler, es gebe ein geheimes Notizbuch Stalins, das er in dessen Todesnacht beiseite geschafft habe. Kelso glaubt ihm zunächst nicht, doch als sein Informat kurz darauf ermordet wird, glaubt er nicht an einen Zufall – es scheint noch jemand hinter den Notizen herzusein. So wird Kelso doch noch neiguerig, was sich hinter diesem 45 Jahre alten Geheimnis verbirgt, und hat auch bald Verfolger im Nacken, während er ohne Visum von Moskau bis ans Weiße Meer Spuren verfolgt.

Aurora ist ein ganz ordentlicher Spionageroman, der mit einigen fiktiven Episoden aus Stalinis Leben auch eine recht interessante geschichtliche Komponente bekommt. Besonders spannend fand ich diesen Roman allerdings nicht, und auch nicht nur vom Thema her kann Aurora nicht mit Harris‘ Enigma mithalten.

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