American Gods (American Gods)

(Headline 2002, 628 Seiten, 0-7472-6374-4)

Konfuser und unspannender, allerdings sehr orgineller Roman.

Kuz bevor Shadow aus dem Gefängnis entlassen wird, stirbt seine Frau in einem Autounfall. Nach seiner Entlassung trifft er dann auf den seltsamen Mr. Wednesday, der ihn als Assistenten anheuert. Shadow soll ihn und seine Kollegen fahren, wenn es nötig ist und ihm auch sonst bei allen Dingen zur Hand gehen. Durch diesen Job begibt sich Shadow in eine seltsame Welt voller Götter, Geister und Dämonen. Er reist quer durch die USA und sucht Orte auf, die noch kein sterblicher Mensch zuvor gesehen hat. Er trifft auch seine gestorbene Frau Laura wieder.

Irgendwie habe ich die Faszination die Gaimans Roman auf viele Kritiker und Leser ausübt nicht nachvollziehen können. Die Handlung ist zwar sehr einfallsreich, aber irgendwie konfus und spannungsarm. Recht unmotiviert schleift Mr. Wednesday Shadow durch die Vereinigten Staaten und durch abstruse Situationen. Vielleicht muss man die USA besser kennen, um viele Anspielungen verstehen zu können, aber irgendwie habe ich weder wirklich komische Stellen, noch eine spannende und glaubwürdige Handlung gefunden. Als Beispiel eines sehr gut versteckten Witzes kann man die Namen einiger Götter deuten, die der Leser nur verstehen kann, wenn er des Russischen mächtig ist. Die drei Punkte gibt’s noch für die wirklich orginellen Ideen.

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