Ein Rabbi spielt Detektiv - ausgesprochen interessante Hauptfigur.

In der kleinen Stadt Barnard’s Crossing in Massachusettes stirbt durch eine Arzneimittel-Verwechslung ein Mann. Hat der Apotheker geschlampt oder hat jemand absichtlich die Pillen vertauscht? Der Sohn des Apothekers, der nach Jahren nach Barnard’s Crossing zurückkehrt, um kurz darauf wieder zu verschwinden, ist da ein bequemer Verdächtiger. Doch Rabbi David Small glaubt nicht an die Schuld des jungen Mannes und versucht nach Kräften, den örtlichen Polizeichef Hugh Lanigan bei dessen Ermittlungen zu unterstützen.Gleichzeitig gibt es in der Verwaltung seiner Gemeinde Uneinigkeiten, wo David es nicht leicht hat, seinen Willen durchzusetzen.

Wednesday the Rabbi Got Wet ist ein weiteres Buch aus Kemelmans Reihe über den sympathischen Rabbi Small, der gerne Detektiv spielt – und wie auch Am Dienstag sah der Rabbi rot iat mir dieser Roman sehr gut gefallen.Sehr gut gelungen ist dem Autor dabei die Kombination aus einerseits den Schilderungen, wie der Rabbi und seine Frau Miriam in ihrer Gemeinde eingespannt sind und mit was für Problemen sie dort konfrontiert sind, und andererseits dem Kriminalfall, in den sich der Rabbi nur zu gerne verwickeln lässt und den er schließlich durch seine scharfsinnige Denk- und Sichtweise löst. Ersteres mag manchem etwas breitgetreten vorkommen, ich finde es sehr interessant zu lesen und finde nicht, dass es der Spannung schadet.

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