Schöne Detektivgeschichte mit einem Rabbi in der Hauptrolle.

David Small ist der Rabbi einer Gemeinde in der amerikanischen Kleinstadt Barnard’s Crossing. Er unterrichtet an einem College in Boston, wo es eine Bombenexplosion gibt und daraufhin sein Zimmerkollege John Hendryx tot aufgefunden wird. Der Fall sieht recht einfach aus – allerdings beschwört Hendryx‘ Putzfrau eine Zeitangabe felsenfest, die absolut nicht ins Bild passt. Aber Rabbi Small spielt mit seiner talmudischen Logik gerne Detektiv und unterstützt die Polizei bei ihrer Untersuchung dieses Falls.

Am Dienstag Sah der Rabbi Rot ist ein Roman aus Kemelmans Reihe über Rabbi Small, die alle gleichermaßen schön zu lesen sind.Verpackt in eine nicht minder interessante Rahmenhandlung in einer jüdischen Gemeinde schreibt der Autor eine spannenden und dazu auch glaubwürdige Kriminalgeschichte. Besonders gut daran gefällt mir die Hauptperson – wenn die Idee auch nicht ganz neu ist, einen Geistlichen als Detektiv einzusetzen – so lernt der Leser hier eine ganze Menge über die Sichtweise eines Rabbiners. An den rororo-Ausgaben gefällt mir gut, dass zu Beginn die Hauptpersonen in jeweils einem Satz kurz vorgestellt werden, ohne dadurch der Handlung vorzugreifen.

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