Alle Kritiken zu Douglas Adams

Der elektrische Mönch (Dirk Gently's Holistic Detective Agency)
& Raumschiff Titanic (Starship Titanic)

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Amüsant geschriebener SF-Krimi.

Dirk Gently, Detektiv mit einer ewig kündigenden Sekretärin, arbeitet mit unkonventionellen Methoden: er setzt auf Quantenphysik, kalte Pizza und ganzheitliche Erkenntnis, zu der auch schonmal eine Südseereise auf Spesen dazugehört. Als sein Freund Richard McDuff, Computerprogrammierer, Hauptverdächtiger in einem Mordfall wird, macht Dirk sich an die Arbeit, diesen Fall zu ösen und ist mit merkwürdigen Fragen konfrontiert: Was macht ein Pferd im Badezimmer? Und wieso passte ein Sofa in einen Flur hinein, lässt sich aber nicht mehr hinausbewegen?

Auf den ersten Blick klingt das etwas, sagen wir, abstrus. Aber gerade das ist es, was Romane von Douglas Adams ausmacht: viele witzige Ideen verknüft mit einem trocken-amüsanten Schreibstil. Eigentlich genau so, wie man es auch schon aus Per Anhalter durch die Galaxis kennt. Nun fragt sich nur, wieso der Titel? Besonders gelungen finde ich ihn nicht, auch wenn ein elektrischer Mönch zwischendurch immer wieder vorkommt und eigentlich auch eine praktische Erfindung ist: “Elektrische Mönche glaubten für einen gewisse Dinge und ersparten einem damit, was allmählich zu einer immer beschwerlicheren Aufgabe wurde, nämlich alle Dinge zu glauben, die zu glauben die Welt von einem erwartete.”

Das Duo Adams und Jones hat einen guten Roman abgeliefert, es gibt zwar nur wenige schreikomische Momente, jedoch ist der Roman zu jeder Zeit unterhaltsam.

Das modernste Raumschiff des Universums und Schlamperei am Bau. Dies sind die Grundsteine für eine abenteuerliche und herrlich absurde Geschichte vom Altmeister der komischen Science-Fiction. Beim Bau des Raumschiffes Titanic des genialen Wissenschaftlers Leovinus wird von seinem Buchmacher Geld gespart wo es nur geht, denn dieser hat nicht vor dieses Schiff jemals Passagiere transportieren zu lassen. Er will es auf seiner Jungfernfahrt mit einer Bombe zur Explosion bringen, um durch die Versicherungssumme den finanziellen Verlust, der durch den Bau entstanden ist, auszugleichen. Das Schiff muß jedoch wegen eines SMEV’s (Spontanes Massives Existenz Versagen) auf der Erde notlanden, nimmt drei Erdenbürger mit an Bord und Leovinus verläßt versehentlich das Schiff. Die Erdenbewohner erleben auf dem nur von Robotern bewohnten Schiff einige komische Situationen, bis sie dann zur Rettung des Schiffs schreiten müssen. Unvergleichlich sind die Dialoge der Menschen mit der Bombe am Ende des Buches.